Eisschilde (einfach)

Aus Klimawandel
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Schematische Darstellung des grönländischen und antarktischen Eisschildes

Eisschilde sind große Eismassen, wie sie heute nur auf Grönland und in der Antarktis vorkommen. Sie sind von großer Bedeutung für die Höhe des Meeresspiegels. Vor 20 000 Jahren, während der letzten Eiszeit, besaßen die Eisschilde eine wesentlich größere Ausdehnung als heute. Der Meeresspiegel lag damals um 120 m niedriger als heute und man konnte vom europäischen Festland zu Fuß nach England gehen.

Heute befindet sich so viel Eis in den Eisschilden der Antarktis und von Grönland, dass der Meeresspiegel bei ihrem vollständigen Abschmelzen um 64 Meter steigen würde. Die großen Eisschilde schmelzen aber nur sehr langsam. Es würde sehr viele tausend Jahre dauern, bis sie ganz verschwunden wären.

Das Eis der Eisschilde wird durch Schneefall gebildet. Das ist die Akkumulation. Auf den gefallenen Schnee fällt neuer Schnee und noch mehr Schnee und presst den darunterliegenden Schnee zu Eis zusammen. Im Sommer schmilzt das Eis aber auch teilweise wieder ab. Hier spricht man von Ablation. Und an den Rändern der Eisschilde können große Brocken ins Meer abbrechen; diesen Vorgang nennt man Kalben.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Eisschilde in den letzten Jahren stärker abschmelzen als früher und damit an Masse verlieren. In den kommenden Jahrzehnten ist damit zu rechnen, dass es noch wärmer wird und damit noch mehr Eis abschmilzt. Damit wird auch der Meeresspiegel weiter ansteigen.


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